Wahlen in Aserbaidschan: Erklärung der gemeinsamen Mission von Europarat und OSZE [16/10/2003]
Die Präsidentschaftswahlen am 15. Oktober in Aserbaidschan waren in den meisten Wahlbüros gut organisiert. Insgesamt entsprach der Wahlverlauf jedoch nicht immer den internationalen Normen. Die Wahlbeobachter stellten eine Reihe von Unregelmäßigkeiten bei der Auszählung der Stimmen und der Bekanntgabe der Ergebnisse fest. Das sind die Schlussfolgerungen der internationalen Wahlbeobachtungsmission in Baku, die vom OSZE-Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte (BDIMR) und den Parlamentarischen Versammlungen der OSZE und des Europarates entsandt worden war. Die Mission hat heute ihre vorläufigen Ergebnisse veröffentlicht. Diese beruhen auf der Arbeit von etwa 600 Beobachtern, unter denen auch über 40 Parlamentarier sind.
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