Die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf Menschenrechte, Demokratie und die Rechtsstaatlichkeit beim Aufbau einer menschenfreundlichen Zukunft sind das Thema einer Veranstaltung auf hoher Ebene am 4. April in Rom. Die Veranstaltung wird vom italienischen Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Zusammenarbeit gemeinsam mit dem italienischen Vorsitz im Ministerkomitee des Europarates und dem Europarat im Rahmen des Veranstaltungsprogramms des italienischen Vorsitzes organisiert.
Das Treffen findet im Palazzo della Farnesina statt und wird mit Reden des Unterstaatssekretärs Benedetto Della Vedova und des Stellvertretenden Generalsekretärs des Europarates, Bjørn Berge, eröffnet, gefolgt von Alessandro Fusacchia, Präsident der interfraktionellen parlamentarischen Arbeitsgruppe zu Künstlicher Intelligenz. Moderiert werden die Gespräche von Paola Pisano (wissenschaftliche Sachverständige im Außenministerium von Luigi Di Maio für Digitalwirtschaft und -entwicklung).
Die Schlussfolgerungen des Treffens werden eine eingehende Analyse liefern, die zur Arbeit des Europaratsausschusses für Künstliche Intelligenz (CAI) beitragen soll, dessen erste Sitzung von Montagnachmittag bis Mittwoch, den 6. April ebenfalls im Palazzo della Farnesina stattfindet. Ziel des CAI, der dem Ministerkomitee des Europarates untersteht, ist die Aushandlung eines Europaratstextes, der als gemeinschaftliches Rechtsinstrument zu Künstlicher Intelligenz dienen soll.